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Bild Aktion Im Notfall

Einsatz Hochwasser Kreis Steinfurt

Am  27.08. wurde gegen halb Zehn Uhr morgens durch die Kreisleitstelle Alarm für Einheiten des Kreises Recklinghausen gegeben die im Rahmen der überörtlichen Hilfe vorgesehen sind,

Da wir hier nicht mit eingebunden sind uns aber das Ausmaß der Schäden im Münsterland aus den Nachrichten bekannt wurde hatte unsere Löschzugführung schon frühzeitig abgefragt wer von unseren Kameraden für einen eventuellen Einsatz im Kreis Steinfurt in Frage kommt insbesondere in hinblick auf die jeweilige Arbeitstelle.

Als sich dann ergab das der aus Castrop-Rauxel vorgesehen Löschzug Rauxel-Dorf so kurzfristig keine ausreichende Kameradenzahl zusammenbekommen würde, konnte wir uns mit 11 Kameraden Einsatzbereit melden um uns dann wir geplannt mit den anderen Einheiten des Kreises Recklinghausen auf dem Gelände der Kreisleitstelle zu treffen.

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Von wo der Verband aus 22 Fahrzeugen und 130 Mann sich mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg in den Kreis Steinfurt machte.

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Unser erstes Ziel war die Feuerwehr in Saerbeck wo ein Sammelpunkt für die anrückenden auswärtigen Kräfte eingerichtet wurde und der Verband in kleinere Einheiten aufgeteilt wurde.

 

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Von dort ging es dann mit einem weitern Löschfahrzeug und einem Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr Marl, sowie unserem MTW und dem LF16TS für uns weiter in Richtung Metelen wo wir dann gegen 14:20 Uhr eine Stärkung zu uns nehmen konnten.

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Nach einer Besprechung unseres Einheitenführers wurde dann beschlossen das wir zu einem Örtlichem Baustoffhändler fahren um dort andere Kräfte auszulösen dir dort mit dem füllen von Sandsäcken beschäftigt waren.

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An dieser Stelle wurde dann auch ein "Sandsack Lager" eingerichtet so das auf ein Wechselladerfahrzeug des Kreises Mettmann dorthin geschickt wurde um seine Ladung Sandsäcke von uns abladen zu lassen.

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Gegen 17 Uhr wurde durch die Einsatzleitung die Anzahl der vorhanden gefüllten Sandsäcke abgefragt sowie die Anzahl der noch vorhandenen leeren Säcke.

Nach kurzer Überlegung wurde dann beschlossen das erstmal genügend Sandsäcke auf Lager liegen würden und wir besser  in dem Ort Wellbergen helfen könnten.

Dort gab es dann mit unseren Mitteln nichts zu helfen, so das wir weiter nach Langenhorst fahren sollten, dieses gestaltete sich dann doch als sehr schwierig zwar hatten wir einen Ortskundigen Fahrer der uns durch die schmalen Feldwege lotsen wollte doch einer der Feldwege stellte sich dann nach längerer Fahrstrecke als soweit überflutet dar das sich mit unseren Fahrzeuge keine Möglichkeit des Durchkommens bot.

 2010-08-27_17-58-10_img_0171_kein_durchkommen.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daher mussten wir zurücksetzen um über einen längeren Umweg von Ochtrup aus nach Langenhorst zu gelangen.

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Hier wurden wir dann in die Görlitzer Straße beordert um dort mit dem Abpumpen der Keller zu beginnen. Hier bot sich uns dann folgendes Bild.

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In der Stichstrasse waren dann noch einige Häuser wo das Wasser noch nicht so hoch stand, das es Sinn machte hier anzufangen.

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Es wurde dann die TS im Hauseingang in Stellung gebracht und durch den Garten eine doppelte B-Leitung zur direkt hinter dem Haus verlaufenden Vechte verlegt.

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 Nach einiger Zeit war des Wasserspiegel soweit gesunken das wir den Keller betreten konnten um zu Schauen wo noch Wasser Eintritt. Ein besonderer Gefahrenschwerpunkt an diesem Objekt war die sich auf dem Dach befindliche Solaranlage deren Wechselrichter sich im Keller befinden.
Hier musste also trotz des in der Siedlung abgeschalteten Stromes mit Spannungsverschleppung durch das Wasser gerechnet werden.

Durch die Kellerfenster drückte nur wenig Wasser durch, allerdings gab es einen Durchbruch durch die Kellerwand im Heizungsraum durch die Kabel für die auf dem Dach befindliche Solaranlage geführt sind, dieser Durchbruch war leider nicht abgedichtet und wurde durch uns von aussen mit einem grossem Handtuch verschlossen. Weiterhin drückte Wasser aus dem Abwasserkanal durch ein Waschbecken in den Keller hinein auch dieses wurde mit einem Stück Stoff notdürftig verschlossen.

Leider hielt dieser Verschluss zwar dicht jedoch drückten die Wassermassen aus dem Abwasserkanal nach einer ganzen Weile das Reduzierstück aus dem Abflussrohr so das hier ein Massiver Wassereinbruch stattfand.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir allerdings unsere Tragkraftspritze schon bereits
an einem anderem Haus in Stellung gebracht um dort zu helfen.

Es wurde daraufhin wieder alles zu diesem Haus zurückgebracht um zu Versuchen den Wasserspiegel im Keller wenigestens zu halten bzw. wieder soweit abzusenken  um eventuell das Rohr abdichten zu können.

Der Wassereintritt was allerdings so stark das selbst mit der hohen Förderleistung der TS ein Absenken des Wasserspiegels kaum möglich war.

Gegen 1:30 Uhr wurden wir dann von Kameraden aus dem Kreis Soest abgelöst die unsere Einsatzstelle übernahmen. Da es allerdings in den Gärten durch den abgeschalteten Strom der Häuser sehr dunkel war und unseren Handlampen mittlerweile leere Akkus hatten haben wir beschlossen die Schlauchleitungen in den Gärten zur Vechte hin nicht abzubauen und direkt
der Ablösung zu übergeben da es uns aufgrund der Verletzungsgefahren in dem Schlamm der Gärten und der Dunkelheit sicherer erschien.

So das wir nur unsere Pumpe und die dazughörigen Armaturen wieder zusammengepackt haben.

Die Schläuche hoffen wir werden wenn sich die Lage wieder stabilisiert hat wieder einen Weg
nach "Hause" finden.

 

 

 

 

weiter …
 
100 Jahre Feuerwehr Horneburg

Bald schon ist es soweit

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2010-08-19 08:58 Einsatz BMA Altenheim
 Einsatzdaten
 Einsatz-Nr. 070319 

 

 Datum 19.08.2010 
 Zeit 08:58 Uhr
 Einsatzart Brandeinsatz
 Einsatzort Germanenstraße
 zus. Infos Altenheim
 

Schadensereignis:
Brandmeldeanlage

Einsatzverlauf:

Um 8:58 Uhr wurden die Löschzüge Habinghorst und Henrichenburg zu einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage in einem Altenheim an der Germanenstraße alarmiert, da die Hauptwache bei einer Tragehilfe gebunden war. Das Henrichenburger LF 10/6 rückte um 9:02 Uhr mit Gruppenstärke aus. Der ELW der Hauptwache sowie das TLF 24/50 und die DLK 23/12-2 wurden durch den Tagesdienst besetzt und fuhren ebenfalls zur Einsatzstelle.
Wasserdampf in der Küche zog in einen Nebenraum und löste dort einen Rauchmelder aus.

 

Auf die Vollständigkeit der Einsatzbeschreibung und die Richtigkeit der darin enthaltenen Daten wird keine Garantie übernommen!

 
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vor 16 Tagen
2 Stunden 41 Minuten
Kurznachrichten
4 Tage, 22 h
  • [G]Heiner : Hier der Link «link»
  • [G]gast30 : @ Ratte washeißt früh
  • [G]Daniel : «link»
  • [G]gast11 : ist es den dort jetzt besser oder müssen noch welche aus C-R runter
  • F.Ratte : Nein, wir waren von Freitag früh bis Samstag früh dort oben.
  • [G]gast11 : Seid ihr noch in Steinfurt
  • [G]gast20 : Die Leitstelle im Einsatz im Kreis Steinfurt «link»
  • [G]W.Hein : Ahaus wurde die Stadt dicht gemacht
  • [G]W.Hein : bei uns in Coesfeld ging es vorbei, wir sind nicht im Einsatz
  • [G]Heiner : Kameraden aus Dorsten,Recklinghausen und Oer-Erkenschwick sind auf dem Weg zur Überörtlichen Hilfe (Hochwasser) in den Kreis Steinfurt
  • [G]W.Hein : kannst du nachlesen bei «link» und dann wir über uns und unter hauptamtliche Kräfte
  • [G]W.Hein : bzw 4
  • [G]W.Hein : pro wachgruppe
  • [G]gast90 : @w.hein: Seit wann denn nur 3 hauptamtliche?
  • [G]W.Hein : Hat halt Vor- und Nachteile
  • [G]W.Hein : Ach so, naja wir rücken ja so gut wie immer aus. Die Wachstärke unserer Hauptamtlichen besteht ja nur aus 3 Leuten
  • H.Holtkotte : Nein man war wohl der Meinung keinen Freiwilligen Zug zu benötigen. Habe ich beim Andre Braune schon gesehen schon erstaunlich welche Kräfte da wirken.
  • [G]W.Hein : Ihr ward nicht da? Wir waren Samstag hier im Einsatz «link»
  • [G]Heiner : Hallo Wilfried, ja schon alles sehr erstaunlich - auch was an Blaulichtreportern alles da war «link»
  • [G]W.Hein : Hammer. was ein Psycho und der kommt auch noch aus Coesfeld mit seinem Porsche, traurig!
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