Sicherheitstipps

Um im Notfall Hilfe zu bekommen, ist für die Alarmierung von Rettungskräften zunächst ein Notruf notwendig. Deutschlandweit erreicht man heutzutage unter der Notrufnummer 112 nicht nur die Feuerwehr, sondern auch den Rettungsdienst. Die Polizei hat die Nummer 110. Notrufe sind grundsätzlich kostenlos, auch von einem Mobiltelefon aus, selbst ohne geladenes Guthaben. Ebenso von einer Telefonzelle kann man ohne Karte oder Münzen den Notruf wählen. Dies war jedoch nicht immer so…

Nur in einzelnen Großstädten gab es die Notrufnummern 110/112. Die Telefone an den deutschen Autobahnen waren nicht für den Notruf installiert, sondern dienten den Autobahnmeistereien als Betriebstelefone. An Bundes-, Landes- und Kreisstraßen gab es keine Notrufmöglichkeiten. Der Krankentransport hatte noch keine Möglichkeit der Funkkommunikation. Dies war die Situation 1969, zur Zeit der Gründung der Björn Steiger Stiftung.

Am 3. Mai 1969, eine Woche vor seinem neunten Geburtstag, wurde der achtjährige Björn Steiger auf dem Heimweg vom Schwimmbad von einem Auto angefahren. Passanten alarmieren sofort nach dem Unglück Polizei und Rotes Kreuz. Björn hätte gerettet werden können, doch der Rettungswagen suchte eine Stunde lang nach dem Unfallort. Björn stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus, jedoch nicht an seinen Verletzungen, er stirbt am Schock.

Ute und Siegfried Steiger sehen Handlungsbedarf und erkennen bald, dass sie Hilfe bei ihrem Vorhaben brauchen. Mit sieben Freunden der Familie gründen sie die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützigen Verein. Ziel ist, den Aufbau der Notfallhilfe in Deutschland anzuregen und diese Aufgabe dann den zuständigen Organisationen und Behörden zu überlassen.

Im Frühjahr 1973 legte die Stiftung ihren bekanntesten Meilenstein. Sie führt die gebührenfreie Notrufnummer 110/112 in allen Ortsnetzen der Deutschen Bundespost im damaligen Regierungsbezirk Nordwürttemberg ein. Als die bundesweite Einführung scheitert, verklagt sie am 27. Juli 1973 das Land Baden-Württemberg und die Bundesrepublik Deutschland vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart auf Einführung der Notrufnummer (AZ: II 139/73). Die Klage wird am 3. September 1973 erwartungsgemäß abgelehnt, führt aber zu einer breiten Unterstützung durch die Öffentlichkeit. Am 20. September 1973 wird die Einführung des Notrufs dann auf der Sitzung der Ministerpräsidenten mit dem Bundeskanzler beschlossen.


Der richtige Notruf! -> Bei Feuer und Notfall immer 112 anrufen!

Ruhe bewahren! Sprechen Sie ruhig und deutlich.
Wer
meldet sich?
Melden Sie sich mit Namen und Aufenthaltsort. Ge-ben Sie evtl. die Telefonnummer an.
Was
ist passiert?
Schildern Sie was passiert ist, was brennt, wer wo verletzt ist oder Hilfe braucht.
Wo
ist es passiert?
Nennen Sie Stadt, Straße und Hausnummer, evtl. Besonderheiten wie Etage oder Zimmernummer, Hinterhöfe, Keller, etc. Gibt es besondere Zufahrten?
Wie
viele Verletzte?
Geben Sie die Anzahl der verletzten/erkrankten Per-sonen an. Versuchen Sie die Verletzung / Erkrankung zu beschreiben.
Warten
auf Rückfragen
Warten Sie, ob die Leitstelle Rückfragen hat, oder bis diese das Gespräch beendet.
Rettungskräfte
einweisen!
Wichtig ist: Warten Sie das Eintreffen der Rettungs-kräfte ab und weisen Sie sie an der Einsatzstelle ein!

So kann sich ein richtiger Notruf anhören:
"Mein Name ist Max Mustermann, meine Telefonnummer lautet … . Ich möchte einen schweren Verkehrsunfall auf der A2 melden, Fahrtrichtung Oberhausen, zwischen Henrichenburg und Recklinghausen Ost, bei Kilometer XYZ. Es gibt mindestens zwei Verletzte, beide schwer verletzt. Eine Person ist im Wagen eingeklemmt. Es läuft Benzin aus." (und nun auf Rückfragen warten)
Ein solch präziser Notruf ist für den Disponenten außerordentlich wichtig. Nur so können die nötigen Rettungskräfte alarmiert werden. Notrufe wie "...da hat's gescheppert" oder "...ich habe es nur im Vorbeifahren gesehen", lassen kaum auf das Schadensausmaß schließen.
 
Bis zum 30.09.2002 gingen die telefonischen Notrufe sowie die Brandmeldeanlagen direkt in der Feuer- und Rettungswache in Castrop-Rauxel ein. Dort wurden sie von einem Zentralisten angenommen und dieser alarmierte die Einsatzkräfte. Am 01.10.2002 nahm die Leitstelle der Feuerwehren des Kreises Recklinghausen ihren Dienst auf. Der Notruf und die Brandmeldeanlagen sind dort seitdem aufgeschaltet. Der Disponent der Leitstelle alarmiert die Einsatzkräfte und unterstützt den Einsatz von seinem Arbeitsplatz in Recklinghausen.
 
 

Das Feuer konnte gelöscht werden. Zurückgeblieben sind Ruß und angebrannte oder verkokelte Einrichtungsgegenstände, Teppiche, Tapeten, Geräte und vielleicht Bauschutt. Wir möchten Ihnen für die Wiederherstellung Ihrer Wohnung etc. eine Orientierungshilfe als mögliche Empfehlung geben.

Was Sie grundsätzlich tun sollten:
- Informieren Sie umgehend Ihren Versicherer und ggf. Ihren Vermieter.
- Vernichten Sie Arznei- und Lebensmittel, die offen gelagert wurden und deren Verpackung beschädigt oder vom Rauch durchdrungen sowie durch - Wärme-Einwirkung verändert wurde.
- Die Brandrückstände müssen evtl. fachgerecht entsorgt werden. Fragen Sie Ihre zuständige Kommune oder einen Entsorgungsbetrieb (Gelbe Seiten).
- Verhindern Sie eine Verschleppung von Verschmutzungen in nicht vom Brand betroffene Bereiche.

Vorgehen bei geringer Schadstoffbelastung
- Halten Sie sich in den betroffenen Bereichen erst nach gutem Durchlüften für längere Zeit auf und wenn der Brandgeruch nicht mehr wahrnehmbar ist.
- Die Reinigungs- und Sanierungsarbeiten können ohne besondere Schutzvorkehrungen mit handelsüblichen Mitteln durchgeführt werden. Verwenden Sie dabei aber Schutzhandschuhe.
- Reinigen Sie - nach Verlassen des Schadensbereiches - Ihren Körper sehr gründlich.
- Nehmen Sie keine Speisen und Getränke während der Reinigungs- und Sanierungsarbeiten zu sich.

Vorgehen bei erhöhter Schadstoffbelastung
- Halten Sie sich in betroffenen Bereichen erst nach gutem Durchlüften für längere Zeit auf und wenn der Brandgeruch nicht mehr wahrnehmbar ist.
- Die Reinigungs- und Sanierungsarbeiten können unter Einhaltung der nachstehenden Schutzmaßnahmen von Fachfirmen, aber auch vom Brandgeschädigten selbst vorgenommen werden. Selbst bei nicht ganz fachgerechter Anwendung der Schutzmaßnahmen ist eine gesundheitliche Gefährdung wegen der relativ kurzen Verweildauer unwahrscheinlich.
- Verwenden Sie bei den Reinigungsarbeiten Einmal-Anzüge mit Kapuze aus verstärktem Papiervlies oder Kunststoff, für Staubarbeiten Atemschutz (textile Halbmasken mit Schutzklasse P3), Schutzhandschuhe aus Leder-/Textilkombination für Trockenarbeiten oder Gumminhandschuhe für Nassarbeiten. Handschuhe und Einmal-Anzüge verbleiben im Schadensbereich und können, wenn ihr Zustand es zulässt, durchaus mehrfach verwendet werden. Textile Atemschutzmasken werden nur einmal getragen. Bei Gummihalbmasken sind die Hautkontaktflächen vor der Wiederverwendung durch feuchtes Abwischen mit Reinigungsmitteln und Wasser zu reinigen.
- Nehmen Sie nach Verlassen des Schadensbereiches eine gründliche Körperreinigung vor.
- Nehmen Sie keine Speisen und Getränke während der Reinigungs- und Sanierungsarbeiten zu sich.

Vorgehen bei stark erhöhter Schadstoffbelastung
- Betreten Sie die betroffenen Bereiche nicht!
- Es ist durch einen Sachverständigen eine Schadstoffuntersuchung erforderlich. Ihre Feuerwehrleitstelle oder das Gewerbeaufsichtsamt helfen Ihnen hier gern weiter.
- Für die Reinigungs- und Sanierungstätigkeiten müssen Sie spezielle Firmen für die Sanierung von Brandschäden heranziehen, die mit dem Umgang von Schadstoffen vertraut sind und über die notwendigen Fachkenntnisse und Geräte verfügen. Die Reinigungs- und Sanierungstätigkeiten müssen unter Beachtung der "Leitlinie zur Brandschadenssanierung" des Verbandes der Sachversicherer durchgeführt werden. Hier hilft Ihnen auch Ihre öffentliche Versicherung gern weiter.

Haftungsausschluss:
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei allen Empfehlungen nur um Tipps handelt, aus denen keinerlei Haftungsansprüche abgeleitet werden können.

 

Sie gehören zum Sommer wie Eis und kalte Getränke. Doch bei vielen Menschen sind sie äußerst unbeliebt: die Wespen und Hornissen. Nicht nur die Belästigung am Kaffetisch fürchten manche Bürger, auch die vermeintliche Gefährlichkeit beunruhigt viele. Während der heißen Monate gehen bei der Verdener Feuerwehr immer wieder Anfragen ein, ob sie nicht einem nahen Nest den Garaus machen könnte. Die Feuerwehr schreitet allerdings nur in begründeten Sonderfällen ein. Oft ist eine Bekämpfung der Wespenkolonie nicht nötig. Im Fall der geschützten Hornisse ist sogar eine amtliche Genehmigung erforderlich.

Die große Mehrzahl der bei uns lebenden Wespenarten verhalten sich absolut friedlich, sie können nicht einmal stechen. Von den rund 500 Wespenarten, die in Europa zu finden sind, gehören nur elf zu den staatenbildenden Faltenwespen. Darunter sind nur zwei Sorten, die "Deutsche Wespe" und die "Gemeine Wespe", die sich durch süße Speisen und Getränke anlocken lassen. Nur wenn sie sich durch menschliche Abwehrreaktionen (zum Beispiel Schlagen mit der Hand) bedroht fühlen, verteidigen sie sich mit einem Stich.

Wer im Sommer von Wespen geplagt wird, muss nicht um eine ewige Belästigung fürchten. Im Winter sterben die Wespen ab, nur die Königin überlebt, sie wird im Frühjahr an anderer Stelle ein neues Volk gründen. Wespen sind für die Natur äußerst wichtig: Als Blütenbesucher und Insektenfresser leisten sie Landwirten und Hobbygärtnern eine wichtige Hilfe. Am Haus und im Garten fangen sie große Mengen von Fliegen und andere für uns lästigen Insekten.

Was tun bei einem Wespennest?
- Halten Sie Abstand von etwa zwei bis drei Metern, vermeiden sie in diesem Bereich Erschütterungen und das Versperren der Einflugschneise.
- Halten Sie Kinder von Nestern fern.
- Niemals mit Gegenständen in einem Nest stochern, keine Wasserschläuche auf Nester richten.
- Tiere im Nestbereich nicht anatmen.
- Niemals Bekämpfungsaktionen (wie etwa der Versuch des Ausschwemmens oder Ausbrennens, Chemikalieneinsatz) versuchen.

Wer diese Regeln befolgt, wird mit Wespen kaum Probleme haben.

Es gibt Ausnahmesituationen, da ist die Entfernung eines Wespennestes unumgänglich. Zum Beispiel, wenn die Tiere an Spielplätzen, in Kindergärten, oder in der Nähe von Allergikern nisten. Dann kann zum Beispiel die Feuerwehr (gebührenpflichtig) helfen, wenn eine Umnistung der Kolonie durch ehrenamtliche "Wespenhelfer" (werden durch den Landkreis vermittelt) oder Fachfirmen nicht möglich ist. Eine Wespennestentfernung durch die Feuerwehr bedeutet allerdings in aller Regel den Einsatz eines Kontaktgiftes, welches die Tiere bei Berührung sofort tötet. Diese Maßnahme kann und darf nur das letzte Mittel sein.

Gleiches gilt auch für Hornissen-Siedlungen: die vom Aussterben bedrohte Hornisse steht unter Artenschutz. Nebenbei: Die Behauptung, mehrere Hornissenstiche könnten ein Pferd oder gar einen Menschen töten, sind schlichtweg Märchen! Hornissen sind äußerst friedliche Tiere, sie verhalten sich sogar ruhiger und berechenbarer als Honigbienen. Wie die Wespen sind diese Insekten ein wichtiges Instrument der ökologischen Umwelt - sie fressen Fliegen, Wespen und (Schädlings-) Larven. Sie lassen sich auch nicht durch süße Speisen anlocken. Wer Hornissen nicht stört (Erschütterungen des Nestes, Blockierung der Flugschneise) hat nichts zu befürchten!

Sollten Sie sich durch ein Insektennest bedroht fühlen, wenden Sie sich bitte an das Amt für Naturschutz und Landschaftspflege des Landkreises Verden (bzw. an Ihren zuständigen Landkreis, wenn Sie nicht im Bereich Verden wohnen). Hier werden Ihre Fragen kompetent beantwortet, Sie erhalten bei Bedarf eine Beratung über das weitere Vorgehen. Die Mitarbeiter halten außerdem schriftliches Informationsmaterial über den Umgang mit Wespen und Hornissen bereit. Sollte eine Nestentfernung durch die Feuerwehr erforderlich sein, erhalten Sie hier ggf. die notwenige Gehnemigung.

 

"Mein Gott, ich hab' doch noch das Essen auf dem Herd stehen!" Als der Bewohnerin eines Einfamilienhauses das einfiel, war es schon zu spät. Wenig später stand die sonst so friedliche, verkehrsberuhigte Straße voller Feuerwehrfahrzeuge mit zuckenden Blaulichtern. Unter Atemschutz drangen zwei Feuerwehrleute in das komplett verqualmte Gebäude ein. Mit einem Rohr konnten sie die Flammen rasch löschen. Zurück blieb eine zerstörte Küche und eine geschockte Familie. Die Mahlzeit samt Fett auf den heißen Kochplatten war vergessen worden, während die Köchin nur kurz mit der Nachbarin etwas besprechen wollte. Am Ende blieben geschätzte 25.000 Euro Sachschaden.

Zugegeben, gegen diesen Fall der "fahrlässigen Brandstiftung" gibt es nur eine wirksame Vorbeugung: Aufmerksamkeit. Aber der Vorfall zeigt, wie überraschend schnell jemand von einem Brand betroffen sein kann.

Es gibt jedoch auch ein paar Dinge, die Sie in Ihrem Haushalt unbedingt einhalten sollten, um das Brandrisiko so gering wie möglich zu halten und im Ernstfall schnell eingreifen zu können:
- Setzen Sie in Ihrem Haus Rauchmelder ein!
- Halten Sie einen funktionsfähigen Feuerlöscher bereit!
- Halten Sie in der Küche eine Löschdecke bereit, mit der ein Kleinbrand (brennendes Fett in der Pfanne, oder z.B. ein brennender Adventskranz) gelöscht werden kann!
- Schalten Sie nachts alle Geräte komplett aus - nicht auf Stand-by-Betrieb (Kurzschlussgefahr)!
- Entsorgen Sie niemals Asche, Zigarettenkippen und Kerzen in den Mülleimer, wenn diese erst frisch abgelöscht wurde!
- Lagern Sie kein Brandgut im Treppenhaus oder offen im Keller!
- Lagern Sie keine Gasflaschen in Ihrer Wohnung!
- Halten Sie Fenster und Türen zugänglich!
- Lassen Sie eingeschaltete Herdplatten und Öfen nie aus den Augen!
- Tauschen Sie Dunstabzugsfilter regelmäßig aus. Mit Fett vollgesogene Filter stellen ein erhöhtes Brandrisiko dar.
- Aus demselben Grund: Niemals unter Dunstabzugshauben flambieren! (Alles schon da gewesen).

Ein vorbildliches Beispiel
Ein erfolgreiches Beispiel aus der Praxis: Nur wenige Tage, nachdem sich eine Familie aus Niedersachsen einen Feuerlöscher und eine Löschdecke für ihren Haushalt angeschafft hatten, lernten sie deren Nützlichkeit kennen...

Eigentlich sollte nur Fett in der Pfanne erhitzt werden. Doch dann wurde die Mutter abgelenkt, die Küche vergessen. Das heiße Fett entzündete sich, Flammen stiegen auf. Geistesgegenwärtig wurde zur Löschdecke (anstatt zu Wasser, was eine gefährliche Verpuffung ausgelöst hätte) gegriffen.

Das Feuer wurde so durch einfachen Sauerstoffentzug erstickt, ein größerer Schaden oder Vollbrand der Küche verhindert. Zwar hätte auch der Feuerlöscher in dieser Situation genutzt, doch der Schaden durch das Löschpulver wäre vermutlich ungleich größer gewesen.

Ist Ihr Haushalt für eine solche Situation auch gerüstet?

 

Camping und Grillen ist „in" - aber auch dieses Freizeitvergnügen ist nicht gefahrlos!
- Nur einwandfreie elektrische Geräte, Zuleitungen und Anschlüsse benutzen, gegebenenfalls Campinganleitung zu Rate ziehen
- Koch, Beleuchtungs- und Wärmegeräte standsicher aufstellen, Sicherheitsabstände zu brennbaren Gegenständen einhalten, Bedienungsanleitung beachten.
- Bei gasbetriebenen Geräten stets für eine ausreichende Be- und Entlüftung sorgen; Gaskocher niemals in geschlossenen Zelten verwenden.
- Nur betriebsfähige, mit einer Zündsicherung versehene und ordnungsgemäß installierte Flüssiggasgeräte benutzen. Darauf achten, dass diese Geräte vor Zugluft und die Gasflaschen vor fremden Eingriff und Sonneneinwirkung geschützt aufgestellt werden.
- Flüssiggasanlagen in Wohnwagen regelmäßig überprüfen lassen. Gasflaschen im Wageninneren nur in einem mit entsprechender Bodenlüftung versehenen zum Wageninneren gasdichten Flaschenschrank unterbringen. Der Wagen muss Be– und Entlüftungsöffnungen besitzen.
- Elektrische und flüssiggasbetriebene Geräte niemals unbeaufsichtigt lassen; nach Gebrauch abschalten – unbedingt vor Zugriff von Kindern sichern!
- Vorsichtig mit Zündhölzern, Asche und Tabakresten umgehen und im „Campingbett" niemals rauchen.

Und beim Grillen
- Nicht brennbaren Untergrund im Freien als Standort wählen und nur standsichere Geräte verwenden.
- Niemals Brennspiritus oder Benzin auf bereits glühende Holzkohle gießen – absolute Lebensgefahr
- Ausreichend Sicherheitsabstand vor Feld, Wald und Flur sowie brennbaren Stoffen einhalten. Bei starkem Wind und Funkenflug das Feuer sofort löschen. Für alle Fälle Löschmittel (Wasser, Autofeuerlöscher, trockenen Sand oder Erde) bereithalten.
- Glutreste sorgfältig ablöschen und vergraben